Fankhauser Verträge

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Gerne bin ich bei einem oder mehreren der folgenden 5 Schritte an Ihrer Seite:

 

Vertragsplanung

Die Vertragsplanung ist fast immer entscheidend für das ganze Vertragsverhältnis und damit in der Regel die wichtigste Phase:

  • Welches sind meine inhaltlichen Ziele (+- 5)?
  • Was will ich? 
  • Was will ich nicht? 
  • Wie sollen die Verhandlungen laufen? 
  • Mit was für Forderungen/Argumenten wird die Gegenpartei kommen? 
  • Wie will ich darauf reagieren? 
  •  

Die Vertragsplanung beinhaltet somit eine strategische (hier die ersten 3 Punkte) und eine taktische Seite (die letzten 3), wobei es von grösster Bedeutung ist, dass eine Partei, die sich aus mehreren Personen zusammensetzt, diesbezüglich als Einheit auftritt. 

Um die Vertragsplanung systematisch anzugehen, arbeite ich am liebsten mit über die Jahre selbst entwickelten Checklisten.

 

Vertragsverhandlung

In der Verhandlung geht es darum, die in der Planungsphase entwickelten Punkte umzusetzen. Je sorgfältiger die Planung gemacht wurde und je konsequenter sie umgesetzt wird, desto besser ist das Verhandlungsergebnis aus der eigenen Sicht. Je schlechter das die Gegenpartei macht, desto einfacher wird es. 

Als Leitfaden für die Gespräche arbeite ich gerne nach einer eigenen, vereinfachten Modifikation des Harvard-Konzepts, damit man den Überblick nicht verliert, auch wenn es einmal emotional oder heikel werden sollte.

Wenn die Parteien das möchten, trainieren wir die Verhandlungen, indem wir sie mit mir als Gegenpartei aufzeichnen und anschliessend Schritt für Schritt analysieren. 

 

Vertragsredaktion

Bei der Vertragsredaktion geht es darum, die Verhandlungsergebnisse in eine schriftliche Form zu bringen. Dies ist zwar fast nie eine juristische Voraussetzung aber aus Gründen der Klarheit und der zeitlichen Verankerung häufig sinnvoll. 

Dabei ist von Bedeutung, welche Partei die Schreibrechte für die Entwürfe (Drafting Initiative) bekommt. Diese bringen erhebliche Kontrolle und Gestaltungsmöglichkeiten. Zwar macht das in einem ersten Schritt einen gewissen Aufwand. Da die Gegenpartei aber anschliessend die Entwürfe sezieren muss, ohne direkt schriftliche Änderungen vornehmen zu können, ist die Drafting Initiative auch vom Aufwand her häufig sogar ein Vorteil.

 

Vertragsverletzung

Die wenigsten problematischen Vertragsverhältnisse enden vor Gericht. Der personelle Aufwand, die lange Verfahrensdauer, der Kontrollverlust der Parteien, Imageverluste wegen fehlender Konfliktkompetenz, Verlust von wichtigen Kunden/Lieferanten und natürlich die Kosten machen diesen Weg wenig betriebswirtschaftlich. 

Aber auch für die kommunikative Lösung ist die Kenntnis der rechtlichen Situation wichtig: Wie wird der Prozess wahrscheinlich enden, wenn wir uns nicht einigen (BATNA/WATNA)? Wie weit müssen wir der Gegenpartei darum entgegenkommen?

 

Vergleich

Bei einem Vergleich als abschliessender kommunikativer Lösung gelten wiederum die ersten drei Punkte. Dabei ist es wichtig, diesen justiziabel zu machen: Was passiert, wenn sich eine Partei nicht daran hält und trotzdem vor Gericht geht?